+++Unterführung am Lietzensee bleibt weiterhin gesperrt - Behelfskonstruktion frühestens 2019 fertig+++

Meine Pressemitteilung zur Sperrung der Unterführung am Lietzensee können Sie hier nachlesen.

Der Leute-newsletter vom tagesspiegel greift diese Presseerklärung auf.
siehe: http://rdir.de/form.do?agnCI=992&agnFN=fullview&agnUID=A.B.B1Jw.lc4.Bb-…

vollständige Presseerklärung:

PE zur Sperrung der Unterführung an der Lietzenseebrücke

siehe Drucksache 18/12 963:
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18…

Die Unterführung an der denkmalgeschützten Lietzenseebrücke ist seit Ende Juli aus Sicherheitsgründen auf unbestimmte Zeit für Passanten gesperrt, da in Folge von Schäden ein Abbrechen der beschädigten Natursteinbrüstungen nicht ausgeschlossen werden kann.

Nach jetzigem Stand erfolgt eine behelfsmäßige Wiedereröffnung als Übergangslösung frühestens Anfang 2019. Von der notwendigen Sperrung bis zur behelfsmäßigen Wiedereröffnung der Unterführung werden dann mindestens 18 Monate vergangen sein.

Dazu erklärt die Wahlkreisabgeordnete Ülker Radziwill:
“Im September 2017 teilte mir die Senatsverwaltung mit, dass eine behelfsmäßige Wiedereröffnung durch ein Schutzgerüst “kurzfristig” errichtet werden soll. Nun heißt es, dass die Ausschreibung für eine Behelfskonstruktion erst im Frühjahr diesen Jahres erfolgen soll. Mit einer Fertigstellung ist somit frühestens im Jahr 2019 zu rechnen.

Hier frage ich mich schon, was der Senat für Verkehr, Umwelt und Klimaschutz unter “kurzfristig” versteht. 18 Monate fühlen sich für diejenigen, die den Park oft nutzen, wie eine Ewigkeit an. Dass es kompliziert ist, die denkmalgeschützte Brücke wieder instand zu setzen und Sicherheitsaspekte dabei natürlich im Vordergrund stehen müssen, ist nachvollziehbar. Nicht nachvollziehbar ist für mich, wie sich die Vorbereitung einer Ausschreibung für eine Behelfskonstruktion über acht Monate hinziehen kann?

Ich erwarte jetzt ein beschleunigtes Verfahren, damit alle wieder den Lietzensee wie eh und je nutzen können und hier Erholung finden. Insbesondere für Familien mit Kindern und mit Kinderwagen, Joggerinnen und Jogger, Hundehalter, Seniorinnen und Senioren oder Menschen mit Handicap ist der permanente Umweg über die Neue Kantstraße auf Dauer mehr als unangenehm.”